Amalfi-Küste
Traumstraße Italiens

Die Amalfi-Küstenstraße war das Highlight meiner zweiwöchigen Radtour von Rom aus durch das Latium und Kampanien. Obwohl nur kurz, darf diese Etappe mit ihrer spektakulären Küstenstraße in den "Specials" der BikeSite nicht fehlen.

Praktische Tips:

Roadbook:

1. Tag: Neapel – Sorrento - Positano
81 km

Sofern man nicht gerade an einem Sommersonntag startet, wenn halb Neapel per Auto zum Baden düst und dementsprechend die Küstenstraße Richtung Sorrento verstopft, kann man den Ausblicken auf den grandiosen Vesuv viel abgewinnen. Ansonsten ist es eher die bekannte und etwas nervige "Flucht" des Radlers aus einer Großstadt, die hinter Neapel zudem im Zickzack verläuft, wenn man sich auf die Beschilderung verläßt.


Blick auf Positano

Die Strecke nach Sorrento wird im weiteren Verlauf landschaftlich schöner. Am Verkehrsaufkommen ändert sich aber bis dahin nicht viel. Sorrento ist selbst ein netter Ort, wenn auch etwas überlaufen.

Hinter Sorrento geht’s einen rund 500 Meter hohen Paß hinauf, der aber auch mit Gepäck und Hitze in allen Abschnitten gut zu fahren ist. Oben angelangt, blickt man an einigen Stellen sowohl hinab in den Golf von Neapel als auch in den von Salerno.

Vom Paß aus folgt eine rasante Abfahrt zur Amalfi-Küste, während derer man die ersten grandiosen Aussichten genießen kann. Die Straße bis Positano verläuft im ständigen Auf und Ab, manchmal mehr als 200 Meter über dem Meer. "Lohn" für die Strampelei sind die herrlichen Aussichten aufs Meer und die Küste.

Positano ist ein gefälliger kleiner Ort mit pastellfarbenen Häusern, engen Gassen und einem kleinen Hafen samt Ministrand. Obwohl touristisch stark frequentiert, findet man auch ruhige Ecken. Das Flair abends am Hafen mit Blick aufs Meer und den Ort ist einfach wunderbar!

2. Tag: Positano – Vietri sul Mare
38 km

Mein Tagebucheintrag dieses zweiten Tages an der Amalfi-Küste beginnt mit dem Satz: "Diese Straße muß man mit dem Rad fahren!". Und tatsächlich, die Küstenstraße ist in diesem Abschnitt ein Hochgenuß und ein radlerisches Highlight. Das Rad erweist sich hier mal wieder als ideales Fortbewegungsmittel. Wenn zudem das Wetter stimmt, wird man eine Tour erleben, die man nicht vergißt.

Auf der einen Seite zeigen sich die tollsten Ausblicke aufs Meer, zur anderen Seite sieht man faszinierende Felsformationen. Die Straße schmiegt sich kurvenreich und bisweilen spektakulär an die Küste. Je Kurve öffnet eine neue Sicht auf Felsen, das Meer oder den nächsten kleinen Ort. Die Menschen haben in dieser Gegend seit Jahrtausenden versucht, der zerklüfteten Landschaft wenigstens ein paar Quadratmeter für Landwirtschaft abzuringen. Ihre teilweise winzigen Felder und Obstplantagen ziehen sich wunderschön terrassenförmig die Berghänge hinauf.


Kurvenreich geht’s die Küste entlang

Die Straße steigt in diesem Abschnitt nicht mehr ganz so hoch wie im ersten Teil und ist dadurch einfacher zu fahren. Nur am Capo d’Orso geht es einmal ein längeres Stück bergauf. Ansonsten kann man die Etappe einfach nur genießen!

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