Ankunft in Las Vegas

Die letzten 20 km geht’s durch die Vororte Las Vegas‘. Die Beine sind inzwischen schwer geworden. Die tiefstehende Sonne blendet und brennt noch immer im Gesicht. Nachdem ich mich zu allem Überfluß auch noch verfahren habe, erreiche ich dann doch irgendwann am frühen Abend den "Strip", die Flaniermeile Las Vegas. Die Müdigkeit ist plötzlich weg und ich genieße den Abschluß meiner Radtour mit der Fahrt über den Strip in vollen Zügen.

Der Portier vor dem Hotel "Sahara" schaut ziemlich verdutzt, als ich mit dem Fahrrad aufkreuze. Doch dann wird mein Fahrrad mit aller Professionalität verstaut und ich kann mir endlich die Salzkruste von der Haut duschen...

In Las Vegas treffe ich Wulf, einen guten Freund, der aus Atlanta nach Las Vegas gekommen ist. Doch zu mehr als einem Bier und Imbiß reicht es heute abend bei mir nicht mehr. Las Vegas‘ Nachtleben muß bis morgen abend auf uns warten...

Wulf (u.a. bester Kritiker der BikeSite)

Abschluß der Tour

Las Vegas ist der Punkt auf dem "i" der Radtour. So eindrucksvoll wie die Landschaft in den vergangenen Wochen, so irrsinnig ist diese Stadt. Hier kann man in einem Tag Paris, Venedig, New York und die altägyptischen Pyramiden besuchen. Daß die Sphinx den Kopf von Tut Anch Amun trägt, stört nur wenig. Gondeln fahren auf künstlichen Kanälen und eine Achterbahn flitzt um die Spitze des Fernsehturms. Und das alles mitten in der Wüste! Abends erwacht die Stadt richtig zum Leben. Es gibt Wasserspiele auf künstlichen Seen und feuerspeiende Vulkane, dazu Kasinos, Shows, Büffets und Hochzeiten Tag und Nacht. Egal wie man zu dem Irrsinn steht, man muß Las Vegas einmal gesehen haben.

 

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